Leider schaffen es nicht immer alle Tiere ein neues Zuhause zu finden und verbringen ihre Lebensabend hier bei uns im Tierheim.
Den nachfolgenden Tieren hätten wir gerne noch eine schöne Zeit in einem neuen Zuhause gewünscht, selbst wenn dies nur für eine kurze Zeit gewesen wäre.
Nur leider hat es nicht sein sollen.
Auch möchten wir hier einiger unserer liebgewonnenen Vierbeiner gedenken, die uns im Laufe ihres Aufenthaltes hier im Tierheim sehr ans Herz gewachsen sind oder die ein besonderes Schicksal erlitten hatten. Einige von ihnen hatten das Glück noch ein schönes Zuhause - wenn auch manchmal nur für kurze Zeit - zu finden.
In liebevoller Erinnerung an unsere Schützlinge, die den Weg über die Brücke des Regenbogens bereits gehen mußten und nun im Regenbogenland wohnen.
Unser Trost ist, dass sie dort ein Leben in Frieden und ohne Schmerzen und Krankheit führen können...
Wir werden Euch nicht vergessen.
http://www.indigo.org/rainbow/rainbow-de.html
ASTA (20.03.2001 - 15.05.2013)
ASTA (20.03.2001 - 15.05.2013)
Mein kleiner Engel,
es ist so unwirklich. Wie oft habe ich gesagt "ich will mir gar nicht vorstellen wenn sie mal..." und jetzt bist du's - Von der einen auf die andere Sekunde, ein Atemzug, ein Herzschlag. Überall hinterlässt du Spuren, so mitten aus dem Leben gerissen. Dein Napf, dein leeres Bett, eine große Palette Medikamente. Aber besonders hinterlässt du die Spuren die man nicht sieht. Ich höre deine Pfoten auf dem Holzboden wenn ich die Türe aufschließe. Wie du mich wedelnd begrüßt und dich im Kreise drehst. Ich höre dein Schnaufen bevor du einschläfst. Ich höre, fühle und sehe dich und jedes Mal denke ich, gleich kommst du um die Ecke. Lass mich einfach aus diesem Albtraum aufwachen. Aber du kommst nicht mehr wieder kleiner Engel, dein Bett bleibt unbewohnt.
Und jetzt frage ich mich, wie ich ohne dich lachen kann. Wie soll ich die Wege gehen die wir gemeinsam gegangen sind? Wie soll ich leben wenn du mein Leben warst?
Mein Ein und Alles, die Schmerzen hab ich jetzt zu tragen. Aber was zurück bleibt sind wunderschöne Gedanken an dich. Du warst so einzigartig, so dankbar und so liebevoll. Das treueste Wesen und der Beste Freund. Du hast alles getan um zu gefallen, dabei solltest du einfach nur ankommen dürfen.
Wir wussten beide dass es zu Ende geht und du hast gekämpft, wo andere längst aufgegeben hätten. Ich habe dich in mein Bett getragen und im Arm gehalten als du losgelassen hast. Ich war bei dir und das war das größte Geschenk was du mir machen konntest.
Du hast es geschafft mein Schatz! Du bist frei von Leid und Schmerz. Ich hoffe einfach, dass es dir gut geht wo du auch gerade sein magst und ich werde dich immer in meinem Herzen tragen.
Es gibt keine Worte für den Schmerz den ich ertrage, aber es tröstet mich zu wissen dass wir uns eines Tages wiedersehen werden!
Danke für die wunderschöne Zeit, danke dass du mich ausgesucht hast, danke dass wir uns begegnen durften und du mir so viel gegeben hast. Leb wohl kleiner Schatz, du fehlst mir so sehr!
In Liebe und Dankbarkeit,
dein unendlich trauriges Frauchen.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
Abschied von Shona
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Liebe Mama!
du bist mit mir durch das tiefe Tal der Tränen gegangen, ich hörte wie dein Herz zerbrach und deine Seele weinte. Auch wenn du versucht hast durch ein Lächeln es vor mir zu verbergen, ich habe es trotzdem gespürt. Du hast dich in deiner grenzenlosen Liebe verloren.
Ich hör dich jede Nacht weinen, aber du sollst nicht traurig sein, denn das tut mir weh.
Weist du noch wie wir zusammen gespielt und Blödsinn gemacht haben, ich habe dir Köpfchen gegeben und mit dir genaselt. Du hast richtig entschieden und brauchst keine Schuldgefühle zu haben, denn deine Entscheidung war weiße denn ich wäre niemals wieder gesund geworden.
Ich danke dir und Flo. das ihr mich von meinem geliebten Zuhause aus ein Stück über die Regenbogenbrücke begleitet habt! Danke Mama das ich, als mein kleines Herzchen schon nicht mehr schlug noch viele Stunden in deinem Arm liegen durfte und du mich liebevoll gestreichelt hast, denn schöner kann ein Abschied nicht sein!
Auch wenn es für dich nur eine kurze Zeit war, für mich war es doch die schönste Zeit meines Lebens!
Mama ich liebe dich und werde dich niemals vergessen dein Mäuslein!
Xena ist über die Regenbogen Brücke gegangen
Xena ist über die Regenbogen Brücke gegangen
Ich war kein Hund vom " großen bellen". Ich habe mich von den Menschen verabschiedet die mich liebten und die auch ich liebte. Seit dem 18.04 lebe ich an einem anderen Ort, hier geht es mir gut. Hier gibt es Schweineohren und leckerlis soviel wie ich will. Es war ein länger weg dorthin, jedoch schmerzlos. Ich werde die kurze aber schöne zeit im Tierheim und die Menschen die sich liebevoll um mich kümmerten nie vergessen.
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort einen Platz gefunden,
Bleibe ich im Gedanken immer bei euch.
Meine Liebe nimmst du mit,
Deine behalte ich in meinem Herzen.
Deine Patin
Ramona
Knut † 02.03.2013
Es war für mich nun an der Zeit zu gehen und diese Welt zu verlassen.
Ihr wißt, dass ich nicht der Freund der großen Begrüßungen war und genauso wollte ich mich auch nicht lange verabschieden. Am 02.03.2013 habe ich mich ganz still am frühen Morgen weggeschlichen, in eine andere Welt.
Es war wie ein friedlicher Traum in dem ich einen schönen langen Spaziergang machte.
Nur diesmal allein.
Umso weiter ich in diesem Traum lief, desto weniger verspürte ich meine Schmerzen.
Nun bin ich an einem Ort angekommen, wo es mir sehr gut geht und wo ich auch alte Freunde wieder getroffen habe.
Es gibt genug Futter und Wasser für alle; und es ist Frühling.
Ein Frühling, der immer bleibt.
Ich hätte mich gerne noch von dem ein oder andere Menschen verabschiedet, doch ich war zu müde und bin einfach eingeschlafen
Die Menschen, welche mich sehr liebevoll in den letzten Monaten begleiteten wußten, dass ich bald den Gang über die Regenbogenbrücke antrete.
Und diese Leute wissen jetzt auch, wen von ihnen ich meine.
Ich werde hier am anderen Ende des Regenbogens auf Euch warten, bis wir uns wiedersehen. Auch wenn dies noch lange dauert.
Ich habe nun Zeit.
Bis dahin trage ich Euch in meinem Herzen und ich hoffe, ihr mich auch in Eurem.
Knut
Rex ist über die Regenbogenbrücke gegangen
Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.
Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.
Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.
Auch wenn sie für immer gehen,
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.
Ulf war eine Seele von Hund
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Hallo liebes Tierheimteam,
mein Name ist Gismo und bin auch aus dem Tierheim Niederaußem. Aber es geht hier nicht um mich sondern um meinen Freund Ulf.
Vielleicht erinnern sich noch einige Mitarbeiter an den schwarzen Schäferhund-Mix, der noch im Tierheim die Ohren, auf Grund einer Pilzerkrankung, weiß bandagiert hatte. Er kam im September 2010 zu Herrschen und Frauchen sowie zu Anni –Goldenredriever Mix-, die auch aus dem Tierheim kam. Ulf, der schwarze große Riese, durch sein Erscheinungsbild hatten viele Respekt vor ihm. Aber sein Charakter, war der eines Lämmchens. Er war freundlich zu jedem, egal ob Mensch oder Tier. Anpöbeleien durch andere Hunde ignorierte er einfach, er ging einfach ganz ruhig weiter. Von seinem Vorleben war ja nichts bekannt. In der Anfangsphase schaute er einen immer an, als wollt er fragen – habe ich was falsch gemacht ? -, aber das änderte sich schnell. Er orientierte sich sehr stark an Anni und die beiden wurden ein unzertrennliches Paar. Beide konnten bei schönem Wetter Stundenlang im Garten sein und alles Beobachten, was es so neues gab und wer mit welchem Hund vorbei ging. Aber seine liebsten Hobbys waren schlafen und fressen. Es gab wirklich nichts, was Ulf nicht zum fressen gerne hatte. Er teilte aber auch, egal ob mit Hund oder Katzen.
Als Anni erkrankte und Anfang Mai 2012 für immer von uns ging, änderte sich auch Ulf. Er war nicht mehr so gerne im Garten und wollte nicht mehr so richtig spazieren gehen. Er hat sie richtig vermisst. Da Herrschen und Frauchen auch wieder einem älteren Hund aus dem Tierheim einen schönen Lebensabend bereiten wollten, holten sie mich, Gismo 12 Jahre, aus dem Tierheim.
Ulf, der schwarze Riese mit 35 kg und ich, die Viertelportion mit 8 kg. Er hat mich im Tierheim mit ausgesucht und sofort die Schnauze abgeleckt. Er hat mich so akzeptiert, wie ich bin. Auch hatte er nichts dagegen, wenn ich mir aus seinem Futternapf einiges geklaut habe. Aber die schöne Zeit mit ihm dauerte nicht lange. Anfang Oktober wurde er ernsthaft krank. Trotz aller ärztlichen Behandlungen ging es ihm immer schlechter. Am 09.11.2012 war sein Dasein nicht mehr lebenswert und er mußte ins Regenbogenland gehen.
Nach der kurzen Zeit, die ich mit Ulf verbringen durfte, kann ich nur bellen :
Ulf war eine Seele von Hund
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht!
Musstest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben -
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen, warte dort,
wart' auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.
Einst wenn wir uns wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir
doch die Ewigkeit verbringen.
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag' ich an dieser Stelle,
geh' nun über diese Schwelle.
Geh' nach Haus zu all den Lieben,
sieh', sie warten auf Dich drüben,
mach' Dir keine Sorg' um mich,
Seelchen, ich vergess' Dich nicht!
(Verfasser unbekannt)
Mit freundlichen Grüßen
Gismo
Maikje ist nun wieder bei ihrem Baras
Die Rottweilerhündin Maikje kam aus schlechter Haltung über das Ordnungsamt, zusammen mit ihrem Partner Baras, zu uns.
Baras war in einem so schlechten Zustand, dass er leider sofort eingeschläfert werden musste. Auch Maikje sah mann damals den schlechten Pflegezustand an.
Durch die gute Pflege im Tierheim und die regelmäßigen Gassigänge, ist sie noch einmal regelrecht aufgeblüht. Sie hatte schön abgespeckt, Fell und Augen glänzten um die Wette.
Nannten wir sie doch Anfangs noch liebevoll "datt Tönnchen".
Nun hatte Maikje endlich Interessenten gefunden, aber leider kam es, wie so oft, ganz anders!
Ein Tierarzt stellte Tumore an Nieren und Milz fest, die wir noch operieren liessen. Nach der OP ging es Maikje aber immer schlechter, ihre Nieren versagten.
Wir hätten ihr und ihren neuen Menschen noch so sehr ein paar schöne gemeinsame Jahre gewünscht, aber wir sind dankbar, dass Maikje ihre lezten Tage nicht im Tierheim, sondern auf einer liebevollen Pflegestelle verbracht hat.
Tschüss Maikje... mach's gut und grüß den Baras
Maikje
http://youtu.be/fPt7W1w8wa4
Baras
http://youtu.be/PhDZ2sRqqFk
Abschied von Athila 11.04.12
Athila hat es leider nicht in ein neues Zuhause geschafft.
Flint † 28.03.2012
Der Tag ist gekommen
Der Tag ist gekommen und alles war wie immer.
Der Tag ist gegangen und nichts war mehr wie zuvor.
Der Tag ist gekommen und gegangen, hat uns trauern lassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen, hat eine Lücke hinterlassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen, hat uns keine Zeit gelassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen, an dem Flint starb.
(Autor Original-Text: Heike Pons) |
die Omi †
Ein sehr schweres Lebensende hatte leider auch unsere Oldie.
Ein Cocker Spaniel ca. geschätzt auf 16 Jahre, wurde auf dem Feld in der Nähe Mahnheim gefunden. Zu dem hohen Alter kam leider noch hinzu, dass sie blind und stark abgemagert war. Sie wurde von einer aufmerksamen Frau zu uns gebracht. Wir vermuten, dass sie schon längere Zeit draußen umhergeirrt ist.
Ihr Gesundheitszustand war sehr schlecht, was wir nach reichlichen Untersuchungen herausfanden. Sie hatte sehr starken Zahnstein, Entzündete Ohren und Knubbel an der Mamaleiste. Das uns Mögliche haben wir in ihrem Alter beheben können. Sie nahm jedoch nicht schnell zu, da sie sehr viel Stress im Tierheim hatte.
Sie war sehr verunsichert und lief lange Zeit nur im Kreis, weil sie sich nicht einfinden konnte im Tierheim. Es wurde viel mit ihr geschmust, was sie wohl nicht unbedingt kannte.
Als es ihr mehrere Tage wirklich sehr schlecht ging, entschieden wir uns schweren Herzens sie zu erlösen. Es fiel uns sehr schwer, da sie kein neues, liebevolles zu Hause kennenlernen durfte, bevor wir sie gehen gelassen mussten. Aber sie hatte einfach keine Lebensfreude mehr und deshalb musste diese schwere Entscheidung gefällt werden.
Wir hoffen, dass sie uns von da oben für diese Entscheidung dankt.
Wir werden immer in Gedanken bei der armen Maus sein, da wir sie auch in der kurzen Zeit schon fest ins Herz geschlossen haben und jeden Tag gehofft haben, dass es ihr bald besser geht. Aber alle Lebensgeister waren schon verflogen.
Samba ist tot
Vor vielen Jahren hat sich ein kleiner, weiß-schwarzer, verwildeter Kater unser Tierheim als sein Zuhause ausgesucht. Er bekam von uns den Namen Samba.
Anfangs mied er die Nähe zum Menschen komplett, wurde mit seiner Freundin Gerda nur manchmal auf dem Dach gesichtet.
Irgendwann kam Gerda
nicht mehr und Samba war darüber tieftraurig. Einige Zeit sah man ihn allein in der Nähe des Heims rumlungern, doch plötzlich tauchte er kontinuierlich im Heizungskeller auf. Hier ist es im Winter schön warm. Nach und nach freundete er sich mit den beiden dort schon lebenden „schwarzen Schwestern“ an. Und eines Tages zogen alle drei zu Chef-Katze Lena in die Garage.
Samba duldete nun auch die Anwesenheit von Menschen. Die beiden Schwestern ließen sich nach gefühlter Ewigkeit von mir streicheln und er schaute mit etwas
Sicherheitsabstand zu. Ganz selten, aber es kam doch vor, kam er dazu und ich konnte ihn am Rücken kraulen. Allerdings drehte er dabei stets den Kopf weg, so als könne er das Elend nicht sehen. Dabei war es mein größter Wunsch überhaupt, Samba mal auf meinem Schoß zu haben.
Vor einigen Jahren habe ich es mir dann zur Aufgabe gemacht, unsere Garagenkatzen am Wochenende mit hochwertigem Futter zu verwöhnen. Von da an hatte Schmusy einen neuen Fan: Samba! Sobald ich Schmusy – egal welche Sorte in seinen Napf füllte, hing er mit dem Kopf darin und kam erst wieder hoch, wenn er leer war. Er mochte natürlich auch anderes gutes Futter, aber Schmusy war sein Ein und Alles. Nur der Mensch störte hin und wieder beim Genuss.
Vor ca. 2 Jahren hatte Samba einen Tumor am Kopf, der operativ entfernt werden musste. Ein Gräuel für eine verwilderte Katze! Er wurde eingefangen und musste nach der Operation einige Tage in der Quarantäne bleiben. Ich glaube, er war sehr glücklich, als er wieder zu Mutter Natur und seinen Freunden durfte. Vor einigen Wochen dann hatte er ein Rezidiv.
Da Samba nun schon ein wirklich sehr alter Kater war, hat man ihm eine erneute Operation zu Recht erspart und ihn sanft von diesem Leiden am 19.08.2011 erlöst.
Er wird mir fehlen!
Stefanie Frimmersdorf
Abschied von Sam
Die französische Bulldogge Sam kam wegen Trennung seiner Besitzer am 04.06.2011 in unser Heim. Wie wir sehr schnell festgestellt haben, hatte der kleine Kerl eine sehr schwere Erkrankung der Speiseröhre (Mega-Ösophagus). Diese Diagnose wurde nach einer Untersuchung bei einem externen Tierarzt gestellt. Leider haben seine Besitzer es versäumt, Sam medizinisch behandeln zu lassen.
Er hatte bereits bei seiner Ankunft erhebliches Untergewicht. Sam konnte Nahrung nur sehr schlecht bei sich behalten. Meistens hat er sein Futter kurze Zeit später wieder hochgewürgt.
Er sollte alle 2-3 Stunden per Hand gefüttert werden und musste dabei mit den Vorderpfoten erhöht stehen, damit die Nahrung besser aufgenommen werden konnte. Außerdem hatte er erhebliche Probleme beim Atmen, wahrscheinlich hatte er Polypen oder Wucherungen an der Luftröhre.
Sam war ein Pflegefall.
Durch seine Erkrankung hatte der kleine Hund praktisch immer Hunger! Wie freute er sich, wenn man mit Futter zu ihm in den Zwinger kam. Aber wenn man wieder hinausging, schrie er uns verzweifelt hinterher, weil er nicht bellen konnte. Er war sehr anhänglich und wollte nie lange alleine bleiben. Nach einer Blutuntersuchung stellte sich heraus, dass seine Leberwerte extrem erhöht waren und er zusätzlich noch die Anzeichen einer Entzündung im Körper hatte. Außerdem verlor er immer mehr an Gewicht obwohl wir alles getan haben um ihn so oft wie möglich zu füttern. Wir waren verzweifelt und schockiert, diesen kleinen Hund so sehr leiden zu sehen.
Sam wurde am 08.07.2011 unter vielen Tränen von seinem Leiden erlöst.
Kleiner Sam,
vielen bist Du in der kurzen Zeit bei uns sehr ans Herz gewachsen und ich habe immer noch Tränen in den Augen, wenn ich an dich denke. Du warst erst dreieinhalb Jahre alt und hättest so gerne noch lange gelebt. Uns tröstet, dass du jetzt nicht mehr leiden musst, tapferer kleiner Mann. Wir werden dich nie vergessen.
Mach´s gut kleiner Sam.
Steffi
Nevada † 06.07.2011
Nevada kam vor einigen Monaten mit ihren 9 Welpen aus Russland nach Deutschland. Bis auf die kleine Nele, die auf einer Pflegestelle auf ihre neue Familie wartet, haben alle Welpen inzwischen ein schönes Zuhause gefunden. Nevada dagegen war ganz enorm ängstlich. Sie wich vor jedem Menschen zurück.
Damit wir uns in Ruhe mit ihr beschäftigen konnten, bewohnte sie im Tierheim einen Quarantäneraum.
Ich war fast jeden Abend bei ihr, redete ruhig mit ihr und hielt ihr die besten Leckerchen hin. Auch andere ruhige Vorstands- und Beiratsmitglieder sowie Ehrenamtliche setzten sich zu ihr, sobald sie etwas Zeit hatten. Es hat Wochen gedauert, bis sie ganz vorsichtig Leckerchen aus der Hand nahm. Dabei war sie immer fluchtbereit. Sie muss in Russland wirklich Schlimmes erlebt haben. In der letzten Zeit hatte ich das Gefühl, dass Nevada sich freute, wenn ich in ihren Zwinger kam. Sie kam mir entgegengelaufen und ich meine auch ein ganz kleines Schwanzwedeln gesehen zu haben, aber dann hat sie sich sofort wieder zurückgezogen. Ich setzte mich immer auf den gleichen Platz (jede Veränderung machte ihr Angst) und Nevada konnte es kaum erwarten, bis ich die Leckerchen ausgepackt habe. Sie kam inzwischen auch recht schnell zu mir und holte sich ganz behutsam Schinken-würstchenstücke, Käse und Salami aus meiner Hand. Am liebsten mochte sie jedoch Leberwurst. Dabei leuchteten ihre Augen richtig und sie traute sich sogar, meine Hand abzulecken. Es war zu schön, sie mal länger als 1 Sekunde direkt neben mir zu sehen. Anfassen ging jedoch immer noch gar nicht. Sie stand in einem Abstand, der für sie in Ordnung war neben mir und schaute mich lange prüfend mit ihren schönen braunen Augen an. Im Gegensatz zu anderen ängstlichen Hunden, die es als unangenehm empfinden, wenn man sie anschaut, WOLLTE Nevada, dass ich ihr in die Augen sah. Sie kam nur zu mir, wenn ich in ihre Richtung sah, sobald ich so tat, als sehe ich sie nicht, blieb sie stehen. So saßen wir Abend für Abend zusammen im Zwinger und schauten uns einfach nur an. Ich redete mit ihr, sagte ihr, dass sie keine Angst mehr haben muss und ab jetzt alle Menschen nett zu ihr sind. Und ich habe ihr versprochen, dass sie ein supertolles neues Zuhause bei ganz lieben Menschen bekommen wird. Sie schaute mich dabei neugierig, aber auch traurig an.
Wir haben uns alle riesig gefreut, als Ute Demming angeboten hat, Nevada zu sich in Pflege zu nehmen. Ute und ihr Freund Ralf haben viel Erfahrung mit ängstlichen Hunden und dazu ein nettes Hunderudel, welches Nevada sicher gefallen hätte.
Das Problem war nur: wie kommt Nevada zu Ute und Ralf?
Wir entschieden uns, sie im Tierheim zu sedieren und dann –gemeinsam mit unserer Tierärztin- in einer Praxis außerhalb, in der die Narkose besser überwacht werden konnte, gleich kastrieren zu lassen. Danach sollte sie bei Ute und Ralf einziehen.
Leider hörte ihr Herz während der OP auf zu schlagen und jeder Versuch, sie ins Leben zurückzuholen, scheiterte, obwohl beide Tierärztinnen alles taten, was in ihrer Macht stand. Es war einfach nur traurig. Bei der OP wurde festgestellt, dass Nevada eine ganz enorm vergrößerte Milz hatte. Vielleicht war sie schwerkrank. Wir werden es leider nie erfahren.
Alle Beteiligten haben sich richtig viel Mühe gegeben und wir alle sind sehr traurig und fassungslos, dass Nevada es -so kurz vor ihrer ganz großen Chance- leider nicht geschafft hat.
Nevada war eine sehr kluge und charakterstarke Hündin. Sie ließ sich nicht „einfach“ bestechen, dafür war ihr Misstrauen zu groß, aber ganz, ganz langsam ließ sie sich auf mich ein und ich bin sicher, dass Ute und Ralf es geschafft hätten, ihr die Angst zu nehmen. Wer sie kannte wusste, dass Nevada einer dieser ganz besonderen Hunde war, die man nicht mehr vergessen kann. Sie war vielleicht nicht der schönste Hund, aber sie hatte einen wirklich beeindruckenden, einzigartigen Charakter!
Nevada, es tut unendlich weh, dass ich mein Versprechen nicht mehr halten kann, dass Du eine eigene, ganz liebe Familie bekommst. Ich sehe immer Deine warmen, neugierigen braunen Augen vor mir. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum es so kommen musste.
Es ist unfair…
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du jetzt wenigstens Deine Ruhe findest und vor niemandem mehr Angst haben muss!
Mach es gut, meine Große…
Claudia
Für SANDY
Für SANDY: Collie-Schäfermix. geb.im Februar 1998, am 28.07.1998 durch Sie an uns vermittelt.
Sie ist heut in unseren Armen verstorben. Ein wundervoller Freund und Wegbegleiter. Mit freundlichen Gruß Susanne Bogs
Ich hab gewartet und gehofft,
dass der Moment vielleicht niemals kommt.
Dass er einfach vorübergeht.
Oder vielleicht niemals geschieht.
Ich schau zurück
auf eine wunderschöne Zeit.
Warst die Zuflucht
und die Wiege meines Seins.
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz
auch jetzt bei dir zu sein.
Ich fang ein Bild von dir
und schließ die Augen zu.
Dann sind die Räume nicht mehr leer.
Lass alles andere einfach ruhen.
Ich fang ein Bild von dir
und dieser eine Augenblick
bleibt mein gedanklicher Besitz.
Den kriegt der Himmel nicht zurück.
Du kamst zu mir
als das Zeitglas unerschöpflich schien.
Du hast gelebt,
in jedem Sturm mit mir gekämpft.
Nie etwas verlangt,
nur gegeben und geschenkt.
Hast mir gezeigt
was wirklich wichtig ist.
Hast ein Lächeln gezaubert
mit deinem stillen Blick.
Ohne jedes Wort,
doch voll von Liebe und Leben.
Hast so viel von dir
an mich gegeben
Ich lass dich gehen
und wünsch dir alles Glück der Welt.
In diesem Augenblick
bist du das Einzige was zählt.
Lass dich fallen
und schlaf ganz einfach ein.
Ich werde für immer an deiner Seite sein.
Pharao ("kleiner Chef")
Liebes Tierheim-Team,
wir waren Ende März 2011 bei Ihnen um uns nach zwei Katzen umzuschauen.
Die Suche dauerte genau 1 Minute....schon hatten wir Pharao und Naomi entdeckt.....es war Liebe auf den ersten Blick und wir entschlossen uns diesen beiden ein neues zu Hause zu schenken.
Schnell war klar, dass wir hier einen wahren Glücksgriff gelandet hatten.
Pharao und Naomi gewöhnten sich sehr schnell bei uns ein (Pharao hat noch nicht mal eine Stunde gebraucht, bis er die Couch zu seinem Stamm- und Kraulplatz ernannt hatte).
Pharao - unser "kleiner Chef" - war sehr menschenbezogen und SEHR verschmust, was wir dann auch allabendlich zelebrieren durften.
Für Naomi war Pharao immer der Kompass und Richtungsweiser (du gehst fressen...ok ich komm mit....du gehst raus....ich komm mit usw..) - daher der Spitznahme "kleiner Chef".
Leider wurde Pharao gestern Nacht um halb eins von einem Auto erfasst.
Wir sind sofort mit Ihm in die nächstgelegene Tierklinik gefahren, wo man uns sehr gut betreut und beraten hat.
Die Diagnose der Tieräztin dort ließ unsere schlimmsten Befürchtungen wahr werden und wir mussten den schweren Schritt machen und Pharao von seinem Leiden erlösen.
Wir sind dankbar für jede Minute die der "kleine Chef" bei uns war....
...er hat unser Leben in der leider sehr kurzen Zeit derart bereichert, dass wir momentan nicht wissen wie es ohne ihn weitergehen soll!
Lieber "kleiner Chef"...wir hoffen dass es Dir auf der anderen Seite gut geht....
wir werden Dich immer in unseren Herzen tragen und vermissen!!!
In Liebe und Dankbarkeit
Sarah und Norman
Der Letzte Gang ins Regenbogenland von Meike
Hallo liebes Tierheim Bergheim,
im Januar 2004 kam unsere süße Meike zu uns, ihr war damals das Frauchen weggestorben und uns unser damaliger Hund. Wir waren alle sehr traurig und haben zueinander gefunden, Meike sprang uns auf den Schoß, als wenn sie sagen wollte:"Nimm doch mich!" Wir haben sie genommen und es niemals bereut. Dieser Hund war einfach nur superlieb, ein absoluter "Kontaktschläfer" und hat soviel Freude und Glück in unsere Familie gebracht. Vom Kuscheln und raus gehen konnte sie nie genug kriegen. Sie war immer kerngesund und außer den Impfen war nichts bis zum Februar diesen Jahres. Da kam die vernichtende Diagnose : Lymphdrüsenkrebs. Wir waren geschockt, aber Meike kämpfte bis letzten Freitag. Die letzten Tage konnte sie vor Muskelschwäche nicht mehr laufen und wir haben sie im Handwagen gezogen, damit sie nicht auf ihr geliebtes raus gehen verzichten musste. Leider wurden aber die Schmerzen unerträglich und sie baute immer weiter ab. Essen und Trinken verweigerte sie. Sie wollte nicht mehr und so entschlossen wir uns, schweren Herzens, mit ihr auch den letzen Gang gemeinsam zu gehen.
Niemalls werden wir diesen Hund vergessen, so was liebes gibt es nicht noch einmal. Unser zweiter Hund Rudi vermisst seine kleine Freundin auch sehr. Wir können nur jedem empfehlen es auch mal mit einem Hund aus dem Tierheim zu probieren. Vielleicht haben Sie auch so ein Glück wie wir es mit unserer Meike hatten.
Sie war ein absoluter Glücksgriff!!!
es grüßt Sie herzlichst
die ganze Familie Engels
Jack †
... ist über die Regenbogenbrücke gegangen
Nachruf für den weltbesten Hund
Lieber Jack,
eigentlich kann man dich gar nicht beschreiben, eigentlich muss man dich erlebt haben. Wir haben dich damals gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick. Wie du einen mit deiner Knutschkugelfigur und den Knopfaugen angeschaut hast, herzerweichend. Du warst die Ruhe selbst, schlafen war deine Lieblingsbeschäftigung, kraulen und schmusen wurde auch immer wieder gerne genommen. Am besten stundenlang. Wenn du mit auf den Hof konntest warst du begeistert. Du hast mit den anderen Hunden gespielt und bist regelmäßig deine Pony´s besuchen gegangen. Auch als unsere Mutterschafe ihre Lämmer bekamen und diese mit der Flasche groß gezogen werden mussten, hast du einen auf Ersatzmutter gemacht. Natürlich warst du auch manchmal ein kleiner Lumpsack, zumindest wenn du in meinen Blumen lagst. Das sah allerdings so malerisch aus, dass man dir nicht böse sein konnte und genau das wusstest du auch. Dein bester Freund Terry muss nun alleine spazieren gehen, obwohl ihr so ein tolles Gespann wart, wenn es darum ging andere Hunde zu verbellen
Wir vermissen Dich!
Aber wie Philipp so schön sagte: Du bist jetzt auf einer Wolke, kannst mit Blödmann spielen, der Opa und die Uroma gehen mit dir Gassi und du hast keine Schmerzen mehr.
Sarafina (Welpe) † 30.05.2011
Sarafina
(Zoras kleine Tochter)
† 30.05.2011
Die kleine Maus Sarafina war der sechste von Zoras süßen Welpen.
Sarafina bekam nicht nur den Namen einer Löwin – mit ihrem noch so jungen Alter kämpfte sie auch bereits wie eine kleine Löwin. Sarafina litt an einer schweren, nicht therapierbaren, neurologischen Behinderung, die ein Hundeleben unmöglich machte. Schon bei ihrer Retterin, die den Wurf vor dem Vergiften durch ihr ehemaliges Herrchen beschützt hat, fiel auf, dass mit Sarafina etwas anders war als mit den anderen Welpen. Sie entwickelte sich nicht weiter, schaffte es nicht, sich auf ihre kleinen Beinchen zu stellen. Als sie im Tierheim ankam, ahnten wir alle schon das Schlimmste, wollten es aber nicht wahrhaben. So eine kleine Maus, die so tapfer vor sich hin strampelt und kämpft, um sich ein wenig fortbewegen zu können – selbst routinierten Tierheimmitarbeitern trieb dies einen besorgten Schauer über den Rücken. Was würde aus dieser kleinen Maus werden? Könnte man ihr helfen? Doch nach Rücksprache mit Tierärzten wurde schnell klar: Es gibt keine Möglichkeit die kleine Sarafina zu heilen oder auch nur zu therapieren, damit sich ihr Zustand verbessert. Das Einzige, was wir mit Verantwortung für sie tun konnten, war sie von ihrem Leiden zu erlösen. Obwohl sie nur so sehr kurz bei uns war, fiel diese Entscheidung niemandem leicht. Vernünftig und das einzig Richtige, ja, das war es...aber leicht? Nein, das war es nicht.
Um ihr weitere Leiden zu ersparen, wurde Sarafina am 30.05.2011 erlöst. Sie hätte mit ihren fünf Geschwistern groß werden und ein Zuhause finden sollen. Sie hätte spielen, fressen, schlafen und schmusen sollen, aber es war ihr nicht vergönnt. Sie ist über die Regenbogenbrücke gegangen und wir hoffen alle, dass sie im Hundehimmel ohne Schmerzen leben kann.
Leb' wohl, kleine Sarafina. Wir hätten dir so gerne beim erwachsen werden zugeguckt.
Kimba ist gegangen!
Hallo Liebes Tierheim-Team aus Bergheim!
Ostern 2008 war ich bei euch um einer jungen Katze ein schönes Zuhause zu schenken. Nachdem ich mir alle Katzen angesehen hatte, kam ich in den letzten Raum. Dort traf ich auf Kimba.
Wir haben uns gesehen und alles war klar. Sie ist sofort zu mir gekomme, hat sich auf meinen Schoß gelegt und wollte nicht mehr weg. Es war Liebe auf den ersten Blick. Allerdings war Kimba schon fast 15 Jahre alt. Doch das spielte keine Rolle mehr, ich nahm sie mit nach Hause. Da mein Freund nicht dabei war, hatten wir Bedenken, ob die beiden auch miteinander klar kommen würde, doch die Bedenken waren überflüssig.
Als Kimba zu mir nach Hause kam, war sie kein bißchen Scheu. Sie hat sofort die Wohnung erkundet und sich 2 ganz besondere Plätze ausgesucht, auf denen sie bis zuletzt immer lag. Sie ist sogar raus gegangen und hat ihre Freiheit genossen.
Sie war super lieb und neugierig. Andere Katzen mochte sie nicht, aber Hunde fand sie klasse.Vor einem Jahr bin ich umgezogen und jetzt hatte sie sogar einen riesigen Garten. Sie lag gerne in der Sonne, hat alles beobachtet und jeden Gast nett begrüßt.
Im Tierheim hatte sie ein schwer entzündetes Ohr gehabt, das hat sich leider nie gebessert, aber mit der richtigen Pflege kam sie damit klar. Sie ist mit mir bei Fuss spazieren gegangen und sie hörte sogar auf Platz und Sitz, eigentlich hat sie sich eher wie ein Hund benommen.
Sie sprang nur aufs Sofa oder den Stuhl, wenn mann mit der Hand darauf geklopft hat.
Leider ist Sie am 17.05.2011 um 7 Uhr morgens verstorben.
Um 5 Uhr wollte sie unbedingt raus und sprang draußen rum wie ein junges Kätzchen. Sie war immer nur kurz draußen. Doch an dem Morgen kam Sie nicht wieder. Mein Freund hat sie 2 Std. lang gesucht, als er zum Haus zurück kam, lag sie vollkommen entkräftet vor der Türe. Er hat sie ins Wohnzimmer getragen und dort ist Sie kurz darauf für immer eingeschlafen. Wir werden Sie immer vermissen.
Sie war unsere Traumkatze mit einem Glücksohr ;-)
Geliebte Kimba, ich bin so froh, dass ich dir noch ein paar schöne Jahre schenken konnte. Ich kann jedem nur empfehlen, sich auch für eine alte Katze zu entscheiden. Sie hat uns so viel Glück und Freude beschehrt!
Kimba wurde 18 Jahre alt !
Lieben Gruß aus Köln, Petra Schäfer
P.S. Das Foto ist noch von Euch im Tierheim gemacht worden!
Sandro † 22.05.2011
Notfall-Kater Sandro – gestorben am 22.05.2011
Erkrankt an Diabetes und FIV – Sandros Lebenserwartung war nicht hoch. Er war unheimlich lieb und verschmust, aber es ist nicht leicht, für ein krankes Tier, dessen Lebenserwartung so gering ist, ein Zuhause zu finden.
Als Notfall kam er auf die Startseite unserer Homepage und durch diverse Tierschutzverteiler, doch sein Zustand wurde zu schnell schlechter. Wir hatten keine Chance, schnell genug eine Stelle für Sandro zu finden, damit er noch ein paar schöne Tage oder Wochen in einem eigenen Zuhause hätte verbringen können.
Gestern, am 22.05.2011, ging es Sandro trotz intensiver Behandlung so schlecht, dass er erlöst werden musste.
Wir sind alle sehr traurig, dass dieser tolle Kater es nicht mehr aus dem Tierheim herausgeschafft hat. Er hätte es so sehr verdient gehabt. Nun ist er im Katzenhimmel und muss hoffentlich nicht mehr unter den Symptomen seiner Krankheit leiden.
Seine Pflegerinnen werden ihn vermissen, denn Sandro war ein ganz besonderes Tier.
In Gedenken an Töff Töff † 28.03.2011
Meine liebe Töff Töff...
Im April 2006 kam ich ins Tierheim einfach nur mal so.....
Als ich dich sah und man mir deine bisherige Lebensgeschichte
erzählte liefen mir die Tränen und ohne zu überlegen habe ich dich
auf den Arm genommen dich gekuschelt und geschworen dir noch
ein paar schöne Jahre zu bieten.
Ich adoptierte dich und ich brachte dich in dein neues Zuhause. Dein
erster Spaziergang auf einer Wiese war für dich fremd, denn du kanntest
nur den Keller wo du 9 Jahre gehalten wurdest. Ich kochte für dich und ich
sah den Glanz in deinen Augen als du es verzehrtest.
Aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen aus denen du gerettet wurdest,
musstest du mehrmals operiert werden, auch deine Zähne taten Dir weh und mussten
entfernt werden. Schwere Herz- und Lungenprobleme haben dich auch noch begleitet ABER...... du hast alles mit einer enormen Kraft überstanden und man sah Dir an
wie gut es Dir ging.
Im letzten Jahr jedoch bautest du ganz still und heimlich ab.... obwohl wir regelmäßig
bei unserm Onkel Doc waren, verschlechterte sich dein körperliches Befinden. Du wurdest
Blind und deine Herz- Lungenfunktion musste mit noch stärkeren Tabletten erträglich gemacht werden.
Am 24.03.2011 habe ich dich nicht wieder erkannt, vollkommen orientierungslos liefst du durch die Wohnung und auch im Garten hattest du keinerlei Orientierung . Ich brachte dich zu Onkel Doc und er war erschrocken über den starken Flüssigkeitsverlust. Wir haben dich versucht aufzupäppeln aber ich merkte am Sonntag 27.03.2011 das DU nicht mehr wolltest.
Ich habe dich erhört und Onkel Doc gebeten dir die Reise über die Regenbogenbrücke zu ermöglichen ....am 28.03.2011 hast du die Reise über die Regenbogenbrücke angetreten.
Meine liebe Töff Töff .... Ich habe dich lieb und werde dich niemals vergessen......
Deine Mameli
Nachruf für Zeuss
Lieber Zeuss,
als ich irgendwann einmal anfing regelmäßig ins Tierheim zu gehen, bin ich eine
Runde an den Hunden vorbei gegangen. Die meisten waren unkompliziert und
lieb, die sich freuten, wenn man zu ihnen kam. Später dann bin ich an den hinteren
Zwingern angekommen und da sah ich dich: Zeuss. Zeuss der bissige, Zeuss mit
dem Vorhängeschloss, Zeuss, der einen mit traurigem Blick ansah, wenn man an
ihm vorbeikam, Zeuss den niemand nehmen konnte. Jede Woche bin ich zu dir
gegangen und habe dir wenigstens ein paar Leckerlis gegeben. Aber manchmal
habe ich dich auch einfach nur angeschaut. In deine tief braunen Augen. Traurig
sahen sie schon immer aus. Du warst ein Zwingerhund der bewachen sollte, ohne
einmal etwas anderes zu sehen.
In der ersten Zeit im Tierheim wurde mir erzählt, dass du nie heraus kamst aus
deinen vier Wänden hinten rechts in der Ecke. Die paar Quadratmeter waren dein
Leben. Alleine und ohne deine Menschen. Du warst ja gefährlich, wer wollte so
jemanden denn nehmen? Doch schon bald machtest du Fortschritte. Es war, glaube
ich, für jeden aus dem Tierheim der schönste Augenblick, wenn Gregor zu dir ging
und du schon freudig an der Türe wartetest, denn du wusstest: jetzt geht es raus.
Aber du warst alt und dann kam auch noch der Tumor am Fuß hinzu. Bloß eine
Frage der Zeit hieß es, bis du uns verlassen würdest. Eigentlich wollte ich nur Astas
Untersuchungs-Ergebnisse von Ricarda erfragen, doch anstelle davon kam die
traurige Nachricht. Zeuss ist tot. Am 29.7. bist du im Tierheim verstorben. Vormittags
war noch alles in Ordnung, aber später ging es dann ganz schnell. Gott sei Dank war
Georg bei dir - jemand Vertrautes -, sodass du in deinen letzten Minuten nicht alleine
sein musstest.
Als ich die Nachricht empfangen habe, wusste ich nicht, was ich empfinden sollte. Ich
hatte ja nie etwas mit dir zu tun gehabt. Und trotzdem war ich unglaublich traurig. Du
tatest mir Leid. Dass du nie erfahren durftest, wie schön das Leben sein kann, dass
du nie auf einer Wiese herumtollen konntest, ganz allein mit deinen Menschen, dass
nur deine vier Wände kanntest. Das hattest du nicht verdient!
Zur Zeit sitzt Asta da, wo du deine letzten Jahre verbracht hast. In deinem Zwinger.
Und es ist komisch, Woche für Woche hinein zu gehen, als wäre alles normal und ich
muss immerzu an dich denken. Denn es ist nichts normal. Du warst schon ein Teil
des Tierheims und deswegen fehlt jetzt etwas. Es wird immer etwas fehlen. Ich kann
nur hoffen, dass es dir da, wo du jetzt bist gut geht. Mach es gut! Wir werden dich nie
vergessen!
In Erinnerung
Laura Schimke
Nachruf für Tex
In diesem Augenblick erschien der Fuchs:
„Guten Tag“ sagte der Fuchs.
„Guten Tag“, antwortete der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.
„Ich bin da“, sagte die Stimme, „unter dem Apfelbaum...“
„Wer bist du?“ fragte der kleine Prinz. „Du bist sehr hübsch......“
„Ich bin ein Fuchs“ sagte der Fuchs.
„Komm spiel mit mir“ schlug ihm der kleine Prinz vor. “Ich bin so traurig...“
„Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs. „Ich bin noch nicht gezähmt!“
„Ah, Verzeihung!“ sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: “Was
bedeutet zähmen?“
„Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet: `sich
vertraut machen´.“
„Vertraut machen?“
„Gewiss“, sagte der Fuchs. „Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der
hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich
ebenso wenig. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich
einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt...“
Antoine de Saint-Exupery
"Der kleine Prinz"
In Gedenken an Tex, der mich zähmte – und der mich sich zähmen ließ.
Ira Bagchi
Nachruf für Kasi (alisa Kastor)
September 2010
Es ist nun schon zwei Jahre her, dass unser lieber, langjähriger Insasse Kastor (liebevoll auch Kasi genannt) verstorben ist.
Mit diesem Nachruf möchte ich mich an ihn erinnern.
Mein erster Spaziergang mit Kastor war am 02.01.2005. Ich stand vor dem Zwinger und wusste nicht, wie ich zu ihm reinkommen sollte, weil er sich immer so freute, dass ich Angst hatte, dass er mir aus dem Käfig entwischen könnte. Dann kam Nicole Broosche, und sie ging ohne ein Wort zu Kasi rein und legte ihm den Maulkorb an. So konnte ich mit Kasi losgehen und ich muss sagen, dass er unterwegs vollkommen friedlich war, bis darauf, dass er immer gerne seinen Maulkorb loswerden wollte.
Und so ging ich dann öfters mit ihm spazieren. Ich habe viele schöne Tage mit Kasi erlebt und habe auch viele schöne Erinnerungen an hin. Jeder, der näher mit Kastor zu tun hatte, versteht mich und weiß, wie er war.
Es war der 06.06.2008, als ich eine SMS bekam, in der mir mitgeteilt wurde, dass Kasi verstorben ist.
Ich war sehr traurig darüber.
Kasi wird immer in unseren Herzen sein.
in Gedenken - deine Gassigängerin
Nicole Schwieren
Monty ist über die Regenbogenbrücke gegangen
August 2010
Hallo liebes Tierheimteam,
ich bin Anni und ein Golden-Retriver-Mix und genauso wie Monty aus dem Tierheim Bergheim.
Ich weiß nicht, ob sie sich noch an Monty erinnern können, deswegen ein paar Fotos von ihn als Anhang.
Monty kam am 07.02.09 zu Frauchen und Herrchen. Ich ca. 2 Monate später als seine Partnerin.
Monty hielt, vermutlich nach einem Schlaganfall, den Kopf etwas schief, das aber nach ein paar Monaten ganz verschwunden war. In der Zeit, in der ich in kennen durfte, stellte er sich als wirkliche Hundepersönlichkeit dar. Ein wildes herumbellen, wenn sich andere Hunde seinen bzw. unserem Grundstück näherten war für ihn unter seiner Würde. Er hatte andere Möglichkeiten zu zeigen, was uns ist. Genauso Souverän verhielt er sich bei einer seiner Lieblingsbeschäftigung, dem spazieren gehen und dabei sehr gründlich alle Spuren zu analysieren. Wenn er schlief, dann schlief er und nichts konnte ihn stören. Er lag dann auf dem Rücken und streckte alle Beine von sich. Und wenn er Hunger hatte, wollte er fressen. Er bestimmte die Zeit selbst und alle haben in gelassen. Seine Fressgewohnheiten hat er doch dahingehend geändert, nicht mehr Kartoffel usw. sondern doch Naßfutter zu fressen. Er akzeptierte die Katzen im Haus, und die ihn auch.
Seit ich ihn kannte, hatte er das Handicap, das er sehr oft hechelte und mit der Hinterhand einknickte.
Dazu kam, das im vergangenen Jahr sich Epileptische Anfälle einstellten, die aber durch regelmäßige Medikamenteneinnahme unter Kontrolle waren. Arztbesuche, waren übrigens nicht gerade seine Highlights.
In den letzten Wochen ging es mit seiner Gesundheit immer mehr Berg ab. Medikamente brachten immer nur eine kurzfristige Verbesserung. Es kam der Zeitpunkt, das Monty medikamentös vollkommen aus therapiert war. Das vergangene Wochenende war wirklich schlimm.
Herrschen und Frauchen sahen sich leider dazu veranlasst, ihn heute von seinen Qualen erlösen zu lassen. Er ist ohne Streß und Schmerzen einfach eingeschlafen. Eben in Würde, wie er auch gelebt hat. Leicht war es für keinen von uns. Aber diese Zustände, waren für Monty nicht mehr lebenswert. Obwohl er immer ein starker Kämpfer war.
Monty war leider nur 1 Jahr und 6 Monate bei Herrschen und Frauchen. Sie und ich vermissen ihn so sehr. Aber ein Trost besteht, die Zeit, die er bei uns sein durfte, war eine gute Zeit für ihn und er ist auch nach seinem Tod immer noch bei uns.
Ich bin jetzt ohne tierischen Freund und muß das erst einmal verkraften. Herrschen und Frauchen haben versprochen in absehbarer Zeit wieder einen Hund aus dem Tierheim bei uns ein Zuhause zu geben.
Im Namen von Monty, Herrschen und Frauchen sowie in meinem Namen :
Vielen Dank für ihre Tätigkeit im Tierschutz
Viele Grüße
die traurige Anni &
Heidi & Alfred Varwig
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Lia ist über die Regenbogenbrücke gegangen
Juli 2010
Wer zwischen November 1999 und Juli 2008 ins Tierheim kam, wurde 3x in der Woche
mit den Worten begrüßt: „Vorsicht bei Betreten des Büros“. Wenn ich Dienst hatte brachte
ich Lia mit, und Lia bewachte das Büro und mich. Mancher Sozi musste das schmerzvoll erfahren:
So ein Zwick in die Wade tut weh!
Kennengelernt habe ich Lia, als sie im Frühjahr 98 mit neun anderen Hunden aus Italien zu uns
ins Tierheim kam. Ein Bündel Angst, knapp 6 Monate alt. Mein Sohn und ich waren damals als Gassigänger oft im Tierheim. Um die Diensthabenden zu entlasten , übernahmen wir bei unseren Besuchen die Pflege der Italiener. Wir putzten die Räume, fütterten die Hunde und versuchten ihnen spielerisch die Angst zu nehmen. Nach und nach wurden Lias Kumpels vermittelt, bis sie endlich als vorletzte Interessenten hatte. Als diese sich bei einem Spaziergang dumm anstellten war Lia weg. Eine Woche lang suchten Mann und Maus das Tierheim und
die Umgebung ab, bis der erlösende Anruf vom anderen Ende des Tagebaus kam:“ Mir ist da ein Hund zugelaufen.“ Da ich während der Suche öfters „ hätte ich sie doch gleich zu mir genommen“ geknurrt hatte, wurde ich von Karen Hess nach Lias Rückkehr gefragt:“ na, wie isses?“ So kam die Maus zu uns.
Es war ein hartes Stück Arbeit, mit ihrer Angst umzugehen. Sie hatte Angst vor meinen Schwiegereltern. Wenn sie bei ihnen war während ich arbeitete, drückte sie sich in die hinterste Ecke unter dem Fernsehschrank und wenn die Gelegenheit günstig war , huschte sie schnell hoch in meine Küche ins Körbchen. Sie hatte Angst, im Dorf spazieren zu gehen, drückte sich an den Hauswänden vorbei, also gingen wir nur in Feld und Wald. Sie hatte Angst vor fremden Menschen die zu Besuch kamen, versuchte, sie ins Bein zu zwicken. Also fanden Treffen mit Freunden nur außerhäusisch statt. Im ersten halben Jahr lief sie noch drei mal weg.
Aber ihre Abwesenheit wurde immer kürzer: 2 Tage-1Nacht-1/2Stunde. Sie war zum Glück verfressen. Und so wurde sie mit viel Liebe und gutem Futter langsam zutraulicher. Wir besuchten eine Hundeschule, um ihr über eingeübte Kommandos Sicherheit zu geben. Bald liebte auch sie Robin und mich.
Im Tierheim fühlte sie sich besonders wohl. Unter den Hunden hatte sie viele Freunde zum Spielen und toben. Und die Menschen, die sie im Tierheim kennenlernte fand sie auch nicht so schlimm. Als ich dann anfing Dienste zu übernehmen kam sie regelmäßig mit. Sie bewachte, wie oben erwähnt, das Büro während wir die Zwinger reinigten,kontrollierte die Futterzubereitung und die Küchenhunde. Wenn wir mal früher fertig waren, und die Zweibeiner sich unterhielten, ging sie auf die große Wiese, am liebsten mit anderen Hunden , und zeigte im Rennen ihre Schnellig-keit. Sie war ja ein Podenco-Mix.
Lia wurde immer sicherer. Sie war mit uns an der Wesermündung im Urlaub. Schafe und Möwen jagen war klasse, im Sand buddeln ihr bevorzugtes Hobby. Nur das Wasser war zu nass.
Nach drei Jahren konnte ich sie auch ableinen. Sie hörte, wenn man sie rief, oft sogar beim ersten Mal.
2004 lernte sie Brauni kennen, den Dackel meines Freundes. Der war ein cooler Typ und arbeitete mit ihr an ihrem Selbstbewußtsein. Hatte sie sich z.B. bisher unter den Vordersitzen versteckt,
wenn sie im Auto warten musste, so lernte sie von Brauni auf der Rückbank zu stehen und vorüber-gehende Menschen anzublaffen. Im Urlaub in Holland jagten beide den Strand entlang, buddelten Muscheln aus. Brauni hatte einen Teich entdeckt auf dem Enten schwammen. Er in das Wasser, Lia hinterher – bis zum Bauch. Als er mit seiner Runde Entenjagen fertig war und aus dem Wasser kam lief Lia zu ihm, schnüffelte ihn ab, als wollte sie ihn fragen wie er das mit dem Wasser mache.
Als im Herbst 2006 Stregha zu uns kam, auch aus Pescici wie Lia, war unser Rudel komplett.
Die zwei Mädels kamen gut miteinander klar, ein tolles Team, und der Rüde war eh ein Macho.
Als Brauni vor zwei Jahren starb, war Stregha der Halt für Lia. Wir gingen dann nochmal in eine Hundeschule, in der die Mädels außer Unterordnung und Bindungsarbeit sich auch im Trick – Dogging übten. Rückwärtslaufen, Slalom durch die Beine, Drehung, Lia und Stregha machten für Futter alles. Der Nachfolgedackel machte eher was er wollte. Lia ging mit uns sogar zum Brauweiler Abteifest. Selbstbewusst mit hocherhobenem Schwanz ging sie durch die Menschenmenge. Sie ist im Lauf der Jahre vom Ängstlichen Mäuschen zum tollen Hund gewachsen.
Jetzt musste ich sie gehen lassen. Anfang Juli wurde sie sehr krank, hat drei Wochen lang mit uns tapfer gekämpft. Wir hatten schon wieder Hoffnung geschöpft, aber dann sagte Lias Körper – Nein.
Warum – wir wissen es nicht. Wir konnten ihr nur noch einen würdevollen Abschied schenken.
Ihre Seele ist jetzt frei, mit Brauni und ihren anderen bereits verstorbenen Freunden vereint im Regenbogenland.
Tschüß Lia – Du bist gut, so wie Du bist!
Dein Frauchen Jutta Reichert
Abschied von Tobi
April 2010
Zum Abschied von Tobi
Unser Tobi ist im Jahre 2006 geboren. Er lebte in seiner ersten Familie 2 Jahre und wurde am 27.02.2008 als Fundhund ins Tierheim gebracht. Tobi wurde in Bergheim mit Medikamenten am Halsband ausgesetzt.
Bei einer tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass er epileptische Anfälle hatte.
Er war ein kleiner, frecher Terrier-Mix mit seinem eigenen Kopf.
Da unser Tobi sehr pflegeleicht war, durfte er auch oft mit ins Büro und in die Küche. Im Tierheim ging er zwar nicht immer gerne gassi, aber seine Streicheleinheiten genoss er dort auch jederzeit.
Tobi wurde mehrmals vermittelt, aber da er Katzen zum fressen gerne hatte und die neuen Familien mit seiner Krankheit nicht zurecht kamen, wurde er immer wieder zurückgebracht.
Am 13.02.2010 war es soweit: er hatte endlich sein Traumfrauchen mit Familienanschluss gefunden.
Hier wurde er mit all seinen Stärken und Schwächen sehr geliebt. Tobi fühlte dies auch und gab all diese Liebe zurück. In seinem neuen Zuhause lief für ihn alles gut. Er war ein anerkanntes Mitglied der Familie.
Morgens nach einem ausgiebigen Recken war er erst mal wach, hörte er das Klappern seines Napfes, war er sofort zur Stelle. Nach einem ausgefüllten Morgen hielt er mit der Oma seinen Mittagsschlaf. Anschließend liebte er lange ausgedehnte Spaziergänge, aber am liebsten schmuste und tobte er mit seinem Frauchen. War sein Frauchen ohne ihn mal kurz weg sei es einkaufen oder im Keller wurde sie voller Freude begrüßt. Abends am Fernseher schlief er nach einem schönen Tag glücklich in seinem Lieblings-Sessel ein.
Leider durfte er dort nicht lange glücklich sein.........
Am 22.04.10 ging alles sehr schnell.
Tobi bekam mehrere schwere Anfälle. Wir fuhren mit ihm kurzentschlossen in die Tierklinik-Stommeln.
Hier wurde er von seinen Schmerzen und Leiden erlöst.
Tobi - Wir werden dich nie vergessen !!!! Wir werden dich immer in unserem Herzen tragen !!!!
Als Wegbegleiter:
Jetzt geh ich meinen letzten Gang,
von Freunden treu begleitet.
Ich hab die Worte wohl gehört,
die ihr zuletzt gesprochen.
Ein kleiner Stich, dann ist es aus,
vorbei sind alle Schmerzen ...
Ich war ein kleiner Hund nur,
doch fühlt ich eure Liebe
und gebe euch den einzigen Schwur:
dass gern ich bei euch bliebe.
Ich reg mich nicht und rühr mich nicht,
vom Hundehimmel strahlt ein Licht
und mir ist jetzt ganz warm !!!!!
In Liebe Dein Frauchen Gabi Tiersch und Familie
und deine Freundin Gabi Neumann
Für Tobi!
Am 13.02.2010 brachte dich unsere Mutter zu uns nach Hause. Du erobertest unsere Herzen im Sturm!!
Tobi, du warst unser Sonnenschein, unser kleiner Clown, lieb und verschmust- du warst einzigartig!!!
Die ganze Familie war stolz und sehr glücklich, dass wir mit dir einen so tollen Hund hatten- für uns warst du unser Traum-Hund!!!!
Es sollte für immer sein, wir wollten dich nie wieder hergeben...... es kam ganz anders........
Kleine Seele wir lassen Dich geh`n,
denn wir wissen wir werden uns wiederseh`n.
Dein Leben bei uns hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Wir lieben Dich, deshalb geben wir Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
wir übergeben Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele es tut sehr weh, doch wir hoffen,
dass Du gut über den Regenbogen gehst,
auf der grünen Wiese glücklich bist
und an uns denkst!
Kleine Seele wir lassen Dich geh`n.
Du wirst immer in unseren Herzen sein!
In Liebe Christoph, Marcel und Andrea Tiersch
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Anmerkung des Tierheimes:
Leider war es Tobi nicht vergönnt längere Zeit bei seiner Pflegefamilie zu verweilen.
Doch wir sind sicher, dass all die Liebe, die Tobi dort zuteil wurde ihn für ein leider viel zu kurzes Leben entschädigt hat.
Unser grosser Dank geht an Familie Tiersch, die unser Sorgenkind mit offenen Armen empfangen hat und sich auch von seiner schweren Krankheit nicht hat abschrecken lassen.
Tobi - auch das gesamte Tierheim-Team wird dich immer im Herzen behalten.
Abschied von Einstein
Dezember 2009
Seit dem 21.Dezember 2009 ist das Hundehaus ein Stück leerer geworden und wenn man den Gang entlang geht, wird man ein altbekanntes Gesicht vermissen: Einstein.
Um diesen Hund und sein Wesen zu verstehen, muss man die Lebensgeschichte dieses Tieres kennen, denn als er im Jahr 2000 auf die Welt kam, war sein Schicksal bereits größtenteils vorbestimmt. Durch aggressive Medienkampagnen und durch Halter, die sich nur mit Angehörigen seiner Rasse ihre Minderwertigkeitskomplexe kompensieren konnten, war Hunden wie ihm schnell ein Stempel aufgedrückt. Die Chance, seine Umgebung von Gegenteil zu überzeugen wurde ihm durch seine Vorbesitzer gänzlich verwehrt und als er schließlich Anfang 2008 zu uns ins Tierheim kam, erlebten wir einen schüchternen und vorsichtigen Hund, dem man deutlich ansah, dass er von vielen Dingen des Alltags vorher komplett isoliert gelebt hat. Mit der Zeit baute er jedoch immer mehr Vertrauen auf und freute sich von Tag zu Tag mehr, wenn man für den Spaziergang vor seiner Zwingertür stand.
In den letzten Monaten waren bei Einstein zwei unterschiedliche Entwicklungen festzustellen: Zwar kann kein Tierheim, möge die Betreuung noch so gut sein, ein richtiges Zuhause für einen Hund ersetzen, dennoch erlebten wir einen Einstein, der ein Stück weit aufblühte und sich über jede ihm gestellte Aufgabe freute. Einen Einstein, der mit Eifer beim Degilty die Hindernisse meisterte oder sich für die Nasenarbeit beim Mantrailing begeistern konnte und selbst beim Stadttraining keine schlechte Figur abgab. Vor allem außerhalb des Tierheims und mit „seinen Zweibeinern“ konnte er der Hund sein, der er die größte Zeit seines Lebens schlicht weg nicht sein durfte. Sei es zufrieden auf dem Sofa eingerollt oder mit in das Intelligenz-Spielzeug für Hunde vertieft. Auch die Bindung zu seinen Bezugspersonen wurde immer stärker – für Menschen, die Einstein einmal in sein Herz geschlossen hatte, wäre dieser Hund ohne eine Sekunde zu zögern durchs Feuer gegangen! Leider entwickelte sich in dieser Zeit auch eine immer stärkere Unverträglichkeit mit vielen Artgenossen und er zeigte gelegentlich sogar gegenüber Menschen Aggressionen. Trotz Hundeschule wurde er nun zu einem Hund, an dessen Zwinger die normalen Spaziergänger schnell weiter geschickt wurden. Aber wer will diesen Hund dafür verurteilen? Wer weiß, was er alles in seiner Zeit vor dem Tierheim an Negativem erlebt hat? Für Einstein waren wir immer auf der Suche nach einen hundeerfahren Menschen, der ihm mit liebevoller Konsequenz einen Platz in der Familie geben sollte. Leider gelang es uns in der Zeit, in der er bei uns war nicht, diesen Menschen für ihn zu finden.
Vor einigen Wochen stellten wir bei Einstein zunächst eine normale Ohrentzündung fest, leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand in den letzten Tagen immer stärker und es folgen Gleichgewichtsprobleme und Appetitlosigkeit, selbst ein Spaziergang bis vor das Tierheim-Tor fiel ihm von Tag zu Tag schwerer.
Vor einigen Tagen schließlich erblindete er fast vollständig und auf Anraten mehrerer Tierärzte, wurde Einstein schließlich in den Armen von Menschen, denen er sehr am Herzen lag, von seinen Leiden erlöst.
Eine Bitte zum Ende: Urteilt nicht zu vorschnell über die Einsteins dieser Welt. Auch diese Hunde habe eine Chance auf ein Leben in einem eigenen Zuhause verdient, eine Chance Menschen von Ihren Vorurteilen abzubringen. Eine Chance, die Einstein leider nie bekommen hat.
(Sebastian Everding - Einstein-Pate)
"Steinchen" - das Tierheim-Team & alle Deine Gassipaten wünschen Dir ein Leben am Ende der Regenbogenbrücke ohne Schmerzen und mit ganz viel Freude & Liebe, die Du leider in Deinem Leben nicht immer erfahren durftest.
Wir alle werden Dich vermissen !!!
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Tell
August 2009
Liebes Tierheimteam,
wir sind alle ganz traurig. Unser Tell, der nun 2 Jahre unser Pflegehund war, ist für immer eingeschlafen. Mit 12,5 Jahren kam er zu uns und hat uns viel Freude bereitet. Er liebte seine Couch, Bällchen spielen mit Frauchen und die vielen langen Wald- und Feldspaziergänge. Er brachte uns bei was so ein richtiger Rüde alles drauf hat und unserem Mops, was so ein richtiger Jagd-Mops alles zu tun hat. Trotz seiner Taubheit und seines Alters möchten wir keinen Tag mit ihm missen. Wir können nur allen Menschen ans Herz legen, es lohnt sich auch einen alten Hund mit Handycap zu sich zu nehmen. Die Liebe und die Freude die Tell uns geschenkt hat war einfach einmalig. Wir sind so dankbar das wir ihn kennen und lieben lernen durften. Er war ein toller Kerl. Uns fehlen die Worte und wir sind unsagbar traurig.
Tell, Du wirst immer in unseren Herzen bleiben.
Ihre total traurige Astrid Prumbach
Die Geschichte von Tell können Sie gerne hier lesen: Die Geschichte unseres lieben Tell
Abschied von Lupo
Mai 2009
Lupo – der letzte Gang
Vielleicht kann sich der Ein oder Andere noch an den großen weiß – grauen Riesen Namens Lupo erinnern. Im Januar 2008 baute Lupo immer mehr ab. Da man ihm seine „letzten Tage„ so angenehm wie möglich machen wollte, wurden wir gefragt ob wir Lupo aufnehmen wür-den. Nach kurzem Überlegen stimmten wir zu.
Dann kam das Unvorstellbare - Lupo wurde nicht schwächer sondern es ging ihm von Tag zu Tag besser. Er blühte in seinem neuen Zuhause richtig auf. Machte noch allerlei Unsinn, bewältigte Treppen, diente als Kuschelbär und erklärte noch jedem vorbeikommenden Hund, dass das sein Garten sei.
Doch irgendwann Anfang Juni 2009 war es dann leider so weit, die Beine wollten nicht mehr gehorchen und das Stehen viel immer schwerer. So kam der Abschied, es musste wohl sein.
Auch wenn dieser Gang immer der schwerste für den Tierfreund ist, sind wir froh Lupo noch 17 Monate betreut zu haben und dankbar, dass wir eine so schöne Zeit mit ihm hatten.
Familie Kemmerling
P.S. Wir möchten auch Andere dazu anregen einem alten/kranken Tierheimhund eine Chance zu geben und eine schöne Zeit mit ihm zu erleben.
Arthur
Mai 2009
In Gedenken an Arthur !
Die Regenbogenbrücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter.
In liebevoller Erinnerung an unseren Schützling, der den Weg über die Brücke des Regenbogens bereits gegangen ist und nun im Regenbogenland wohnt. Unser Trost ist, dass er dort ein Leben in Frieden und ohne Schmerzen und Krankheit führen kann und dass er auch jenseits der Brücke unser bester Freund bleibt.
Ein Dank an all die, die sich so gut um mich gesorgt haben und mir meine Zeit hier im Tierheim so angenehm wie möglich gemacht haben.
Euer Arthur
P.S.:
Arthur musste leider im Mai 2009 nach kurzer Krankheit im Alter von 11 Jahren von einem unheilbaren Krebsleiden erlösst werden.
Er ging den Weg über die Regenbogenbrücke im Kreise seiner Gassipaten, die ihm in den letzten Monaten bei uns im Tierheim liebevoll umsorgt haben.
Arthur, wir und Deine Gassi-Paten werden Dich vermissen !
Susi
August 2007
Hallo liebe Mitarbeiter des Tierheims Bergheim,
eigentlich ......... eigentlich wollte ich ja schon am vergangenen Wochenende einen Brief schreiben und darin Susi erzählen lassen, wie es ihr hier bei uns geht, welche neuen Hundefreunde sie hat, wie die Fortschritte in der Hundeschule sind, was sie bezüglich des (Nicht-)Anbellens von Hunden gelernt hat, wie der gerade vergangene Urlaub am (...“ekelhaften“ Salz-)Wasser war u.s.w..
Das geht jetzt nicht mehr, Susi ist tot.
Am Dienstagnachmittag, den 13.08.07 , als ich vom Dienst kam, und zu ihr in den Garten ging, brachte sie volle Freunde ihr Spielzeug, ihren „Kong“, den sie mit dem üblichen Lachen im Gesicht sechs-, achtmal verfolgte, brachte und brav „ausgab“.
Danach gingen wir ins Wohnzimmer und sie legte sich in ihre Kiste, ihr Bett.
30 Minuten später, als es zur Hundeschule ging, hatte sie keine große Lust, kam aber dann doch.
In der Hundeschule war sie auch „lahmarschig“, machte aber alles mit, ging mit in den Baggersee, machte die Übungen mit, war aber anders als sonst.
Ich dachte, sie hätte sie beim Verfolgen des wild umherspringenden Kongs verdreht, versprungen pp. Sie hatte ja das Problem mit der Spondylose.
Also gaben wir ihr am Mittwoch einen Ruhetag mit nur kurzen Ausgängen.
Sie war dann auch wieder mehr die Alte, verfolgte wieder eine Katze, also so wie immer.
So auch am Donnerstagmorgen.
Am Donnerstagnachmittag lag sie auf der Terrasse und ließ sich nassregnen.
Erst auf mehrfaches Rufen kam sie angetrottet und lag dann vor mir.
Das war kein Ablegen, das war ein Hinfallen vor meinen Füßen.
Wir, meine Tochter und ich, fuhren sofort mit ihr zum Tierarzt.
Dort konnte sie die vier niedrigen Stufen schon nicht mehr hineingehen, wie trugen sie als Notfall ins Behandlungszimmer.
Die Tierärztin stellte sofort fest, dass es dem Hund „sehr schlecht“ ging und sagte mir, dass er
„ganz weiß“ sei. Meine Frage, was das heiße, beantwortete sie, indem sie Susis Augenlider und Lefzen hochzog und mir zeigte. Sogar das Zahnfleisch war extrem hell, tatsächlich fast weiß.
Sie brauchte –18- Braunülen, um in einem der beiden Vorderläufe noch eine Ader zu finden.
Nach Rasieren des Bauches konnte sogar ich sehen, dass der prall voll war und als wir Susi auf den Rücken legten zum Ultraschall, „schwabbelte“ der Bauch.
Der Ultraschall zeigte dann, dass der ganze Bauch voller Flüssigkeit stand -- dafür war im restlichen Körper kaum noch Blut.
Die Tierärztin vermutet den Durchbruch eines unerkannten Tumors, wahrscheinlich an der Milz. Darüber hinaus sei dann der Tumor schon so alt, dass auch Metastasen da seien.
Sie erklärte uns, dass Susi aufgrund des Kreislaufzustandes eine Operation mit lediglich 20% Chance überleben würde und dass die weitere Prognose auch nur heißen würde, dass sie noch zwei bis max. drei Monate hätte.
Ich habe dann Susi diese große, problematische und belastende Bauchoperation, nach der sie ja auch nicht gesund gewesen wäre, nicht mehr zugemutet. Einen großen Bauchschnitt überwinden, nur um dann dahinzusiechen, das muss nicht sein.
Von der Tierärztin wurde ich bestätigt; es sei die einzige vernünftige Entscheidung.
Susi bekam dann lediglich eine Spritze, die zweite Spritze ins Herz war nicht mehr nötig, Susi war in meinen Armen gestorben.
Wir haben auch die Frage gestellt, wieso, warum und woher ..., die ohne Antwort blieb.
Falls das Spielen am Dienstagnachmittag der Auslöser war, hätte es dann einen Unterschied gemacht, falls wir sofort zum Arzt gegangen wären? Es wäre lt. Tierärztin dann auch für sie nur schwer zu diagnostizieren gewesen. Falls aber die Diagnose geklappt hätte, hätten die Chancen zum Überleben der OP besser gestanden, die Prognose hinsichtlich des weiteren Lebens aber wäre die Gleiche gewesen.
Aber das ist eben das übliche „Nachkarten“, was wäre gewesen wenn ...
Wie es jetzt weitergeht, wissen wir noch nicht.
Ob wieder ein erwachsener Hund oder ein Welpe kommt, wissen wir noch nicht.
Wann wieder ein Hund kommt, wissen wir noch nicht.
Aber dass wieder ein Hund ins Haus kommt, das ist sicher.
Vielleicht auch wieder aus dem Tierheim, dann kommen wir mit absoluter Sicherheit auch wieder nach Bergheim.
Tschüss, ihre traurige
Ulla Hilger
Jasper
Mai 2007
Es ist sehr, sehr traurig, zu berichten, dass Jasper unerwartet für alle, die ihn kannten, gestorben ist. Ganz besonders traurig ist es, dass Jasper bis zu seinem Tod kein Zuhause hatte, sondern viele Jahre in unserem Tierheim verbringen musste. Leider haben wir es nie geschafft, die richtigen Menschen für ihn zu finden. Dafür hatte er Paten, Bezugspersonen, Gassigänger und viele Hunde-Freundinnen, die sich regelmäßig um ihn kümmerten.
Die, die Jasper kannten, sollten sich an ihn als den liebenswerten, fröhlichen Hund erinnern, der gerne Auto fuhr, im See schwamm oder mit seinen „Tierheimmenschen / Hundedamen“ zusammen war. Er konnte vor Freude ganze Spaziergänge lang so stark mit dem Schwanz wedeln, dass man kaum vom Fleck kam, weil man ihn permanent streichelte (wahrscheinlich genau so von Jasper geplant, denn er konnte beim Spazierengehen auch ganz schön faul sein). Daher eine Auswahl von Fotos unseres „gute-Laune-Hundes“, die teilweise wenige Tage vor seinem Tod aufgenommen wurden. Trotz Tränen in den Augen, sollten wir immer ein wenig schmunzeln, wenn wir an ihn denken.
Wie viele Hunde litt Jasper an Arthrose und Spondilose. In den letzten Wochen wurde er mehrfach intensiv untersucht und medizinisch behandelt. Trotzdem verschlechterte sich sein Gesundheitszustand innerhalb von Tagen so drastisch, dass wir am 19.05.2007 beschlossen, ihn von seinen Schmerzen zu befreien. Er wurde im Kreis „seiner Tierheimmenschen“ eingeschläfert. Obwohl wir sicher sind, dass dies für Jasper die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt war, ist das kein wirklicher Trost. Es fällt schwer, im Hundehaus an „seinem“ Zwinger vorüber zu gehen und zu wissen, dass er nicht mehr bei uns ist.
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Bonito
April 2006
hieß auch gleichzeitig Abschied von unseren "Rotti`s nehmen.
Manchmal liegen Freud und Leid auch bei uns Tierheim sehr eng beieinander.
Während wir unseren "Dauerbrenner" Zeuss, Rottweiler, 8 Jahre alt in gute Hände vermitteln konnten ( wir haben fast schon nicht mehr daran gegelaubt), mußten wir von unserem Rotti "Bonito" traurig Abschied nehmen.
Bonito hat es leider in seinem Leben nicht immer schön gehabt, als er zu uns ins Tierheim kam. Anfangs war er Menschen gegenüber gleichgültig und zeigte auch wenig Interesse an ihnen und an seiner Umwelt.
Das änderte sich, als unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Guido Mödder - der eine Schwäche für Rottweiler hat - sich Bonito`s Wohlergehen besonders angenommen hat.
Durch die stetige Betreuung wurde Bonito immer zugänglicher, zeigte freudiges Interesse an seiner Umwelt und übte fleissig mit großem Eifer und Erfolg in der Hundeschule und wurde zum richtigen Clown der im Freilauf einfach nur spielen wollte.
Auch wurde er bei seinem Paten Guido zu einem absoluten Schmusebär, der von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen konnte.
Aber leider hat es das Schicksal auch weiterhin nicht gut mit Bonito gemeint.
Von Jetzt auf Gleich konnte "Bonito" seinen Kopf nicht mehr nach vorne über beugen, z.b. zum Fressen. Er hatte für Jeden deutlich sichtbar starke Schmerzen. Sein Futternapf mußte ihm in Augenhöhe gehalten werden, damit er überhaupt Fressen und Trinken konnte. Selbst kurze Spaziergänge mit seinem Paten Guido machten ihm keinen Spass mehr.
Es wurden sofort Röntgenbilder angefertigt. Die Diagnose war niederschmetternd. "Bonito" hatte eine Fraktur im Bereich der oberen Halswirbelsäule.
Wie und wann sich dieser große Schmusebär diese Verletzung zugezogen hat, wird für immer ungeklärt bleiben.
Nach ausführlichen Gesprächen mit unserer Tierärztin hielten wir es für besser "Bonito" von seinen Leiden zu erlösen und über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Dieser Hund hat trotzdem unsere Anerkennung verdient.
Er hat im März 2006 mit Bravur den Wesenstest bestanden. Damals muß diese schwere Verletzung schon bestanden haben. Doch nichts im Verhalten des Hundes hat uns ahnen lassen, das er starke Schmerzen haben könnte.
Die Vorbereitungen zur Wesenstestprüfung mit seinem Paten Guido meisterte er Murren und Knurren und mit großer Freude und Begeisterung.
Lieber Bonito, du wirst sicher jetzt ohne Schmerzen über grüne Wiesen frei herumtollen und dir ab und zu einen Leckerbissen gönnen.
"Bonito" von uns allen, besonders aber von deinem Paten Guido, viele dicke Küsse.
Das Tierheim-Team



































































